Montag, 21. September 2015
(gelesen) Die Tuchvilla
Autorin: Anne Jacobs

Verlag: Blanvalet

Seiten: 701

ISBN: 978-3-442-38137-1

Klappentext lt. amazon

Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor – bis er Marie begegnet …

Cover:

Auf dem Cover sieht man ein Herrenhaus und eine Frau die vor einer schneebedeckten Treppe steht.
Keine Schnörkel oder sonst irgendwas. Es passt wunderbar zur Geschichte.

Reihe?

Ja. Es ist Teil eins. Teil zwei: :Die Töchter der Tuchvilla" erscheint am 16.11.15

Schreibstil:

Ein gut zu lesender Stil. Keine Schachtelsätze etc.
Die Geschichte ist meistens aus Sichtweise von Marie erzählt.

Fazit.

Ein Buch zum Lesen und zum Wegträumen. Ich habe teilweise nicht mehr gewusst, ob ich im Kino bin oder nicht. So gut hat das Kopfkino gearbeitet. Die Tuchvilla spielt 1913/1914. Es werden Andeutungen über den Krieg, Kinderarbeit und die aufkommende Frauwnbewgung gemacht, jedoch wird eher die Geschichte der Fabrikantenfamilie Melzer erzählt und natürlich über Marie und ihre Familie. Hier könnte man vielleicht einen kleinen Anhang zur Information machen.
Zuviel möchte ich gar nicht erwähnen, da ich sonst nur nacherzähle. Es ist kein Buch mit Gewalt oder Krieg sondern eine Familiensaga mit Liebe und Irrungen sowie Wirrungen. Interigen fehlen auch nicht.Und einem überraschenden Ende für Marie- denn sie ist keine Küchenmagd sondern das Kind eines Herrn Melzer sehr bekannten Mannes..............

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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