Sonntag, 12. Februar 2017
(gelesen) Das Rosie - Projekt
Autor: Graeme Simsion

Verlag: Fischer Krüger

ISBN: 978-3-8105-1951-1

Preis als Hardcover: 18,99 EUR in Deutschland

Seiten: 351

Klappentext:
Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist.
Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.




MEINUNG:
Don ist Genetiker in Melbourne an der Universität. Er ist pedantisch genau und exact. Das kann einen verwirren. Besonders als Frau. Und genau so eine sucht er, eine Frau die sich nicht verwirren lässt und sich in ihn verliebt. Rosie sucht ihren Vater und studiert an der gleichen Universität. Allerwahrscheinlichkeit nach ist Don Asperger, weiss es aber nicht. Mit einem hochwissenschaftlichen Vortag vor Asperbergerkindern beginnt das Buch und spiegelt so diverse Situtaionen wieder. Das Buch ist aus Dons Sicht geschrieben, und ist amüsant zu lesen allerdings nicht lustig. Es regt zum Nachdenken an und das ganz unauffällig.
Da er keine Frau findet, tüffelt er einen langen Fragebogen aus und versucht so eine zu finden. Die Irrungen und Wirrungen lass ich jetzt aus, sonst ist der Leseanreiz weg. Nebenbei hilft er allerdings Rosie, bei der Suche nach ihren Vater und vergisst dabei seine eigentliche Mission.
Es ist recht neutral geschrieben und regt zum Nachdenken an.
Und von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für ein super Buch.


Die Rechte des Klappentextes und des Titel liegen beim Verlag!

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Dienstag, 17. Januar 2017
(gelesen) Mord allein macht auch nicht glücklich
Autor: Maximo Duncker

Verlag: Blanvalet

Seiten: 285

Preis: 8,99 EUR als TB
scheinbar nur noch als e-book erhältlich

ISBN: 978-3-442-38205-7





Klappentext:
n seiner Zeit als Kulturredakteur ist der Berliner Journalist Kai van Harm so manchem Buchautor mit seinen schonungslosen Kritiken auf die Füße getreten. Sollte er sich dabei einen Todfeind geschaffen haben? Als van Harm plötzlich bedrohliche Botschaften erhält und sein Freund Bruno Zabel sogar Opfer einer Messerattacke wird, begeben die beiden sich auf die Spur des Täters. Ihre Ermittlungen scheinen ohne Ergebnis zu bleiben, doch dann bringt eine Reise ins Brandenburgische eine dramatische Wende...........

MEINUNG:
Uff, was ist das denn? Ein Provinzkrimi soll es sein. Beginnen tut es eher Biographieartig. Mit den Lebensgeschichten des Bruno Zabel und des Kay van Harm- aber dann. Später ist es schon sehr spannend. Mich erinnert das ganze ein bisschen an den Tatort.

Der Schreibstil ist sehr bildlich. Ich kann mir genau vorstellen, wie Bratwürstchenverkäufer am Alex ihre Würstl an den Mann bringen, um hier nur ein Beispiel aufzuführen.

Zabel kommt aus der Provinz in die Großstadt Berlin. Und schon kommt der besagte Schwung in die Geschichte. Was im einzelen will ich nicht verraten - dann ist doch der Lesespass weg.

In die Protagonisten kann ich mich auch sehr gut hineinversetzen und mitfühlen. Allerdings verstehe ich nicht, wo Bruno auf einmal seine Freunde aufgetrieben hatt und wo deren ganzen technischen Geräte her sind und ob die Polizei am Ende nun eingeschaltet wird oder nicht. Denn anfangs ermitteln die zwei Freunde alleine ohne Polizei. Allerdings denke ich, dass sie am Schluss doch mit an Board ist. Dazu wünsche ich mir noch ein paar Erklärungen. Und wird das Beweismaterial gegen den Verdächtigen akzeptiert? Das sind Fragen, die bei mir offen bleiben.

Ein nettes Buch für zwischendurch. Wenn du mal keine Liebesgeschichte willst. Denn dies hier ist definitiv keine - auch wenn es einen Hauch Liebe gibt.

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Samstag, 14. Januar 2017
(gelesen) Der große Lord
Autor: Raymond A. Scotfield

Seiten: 255

ISBN: 978-3-7466-3172-1

Verlag: atb

Kosten: 10,00 EUR als TB in Deutschland






Klappentext:
Der sonderbare junge Mann, der an Heiligabend in die Polizeiwache von Erleboro stürmt, hat eine unglaubliche Geschichte zu erzählen. Als Kind war er für kurze Zeit Cedric Fauntleroy, der Erbe des Earl von Dorincourt. Doch dann wurden er und seine geliebte Mutter Opfer einer teuflischen Intrige, die nun, 21 Jahre später, ihrem dramatischen Höhepunkt entgegensteuert …

Die bewegende Reise des kleinen Lord Fauntleroy aus New York endete gar nicht mit der Weihnachtsfeier auf dem Schloss. Raymond A. Scofield verrät, wie es mit dem liebenswerten Knaben weiterging. Eine herzerwärmende und heitere Weihnachtsgeschichte von Freundschaft, Liebe und Güte – und einem selbstverliebten Lama …



Nach dem berühmten Roman „Der kleine Lord“ von Frances Hodgson Burnett nun die Fortsetzung des Weihnachtsklassikers



MEINUNG:

Das Buch lässt sich wunderbar in der Advents- und Weihnachtszeit lesen. Denn der Grossteil der Geschichte spielt am Heiligen Abend. Das Buch soll eine mögliche Fortsetzung vom "Kleinen Lord" sein. Wer kennt, grade den Film nicht? Da brauch ich nicht viel zu sagen.
Cedric ist erwachsen geworden und erzählt da weiter, wo die andere Geschichte endet. Es gibt Verknüpfungspunkte, das Buch hat einen flüssigen Schreibstil. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte mich gut hineinversetzen. Allerdings hätte ich gern erfahren, was auf Dorincourt in der Zeit alles passiert ist. Dieses wird nur in kurzen Ansätzen erwähnt.
Als Film kann ich mir die Geschichte auch vorstellen. Allerdings würde ich den an einem anderen Tag zeigen als den " Kleinen Lord".

Es ist ein Buch über das man streiten kann. Teilweise könnte man auch sagen. Cedric hat gewisse Dinge nicht gepeilt. Ich will nicht zuviel verraten, macht euch selbst ein Bild. Wir werden hoffentlich, noch erleben ob dieses Buch genauso ein Klassiker wird oder nicht. Meine Hoffung ist es! Und draum gibt es auch eine Leseempfehlung von mir!

Die Rechte des Klappentextes und des Covers liegen beim Verlag!

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