Montag, 20. Februar 2017
(gelesen) Stille Nacht, Heilige Nacht
Autorin: Friederike Schmöe

Verlag: Gmeiner

Seiten: 245

Preis für das TB in Deutschland: 9,99 EUR

ISBN: 978-3-8392-1804-4

Klappentext des Buches:
Tödlicher Frost Hast du dir jemals vorgestellt, ein Buch aufzuschlagen und deine eigene Geschichte darin zu lesen? Und noch schlimmer: zu erfahren, dass heute der letzte Tag deines Lebens ist!
Die Reporterin Trisha hat ausgerechnet am Abend des 23.12. im verschneiten Thüringer Wald eine Autopanne. Zwangsweise übernachtet sie in einem einsamen Hotel. Als sie auf der Suche nach Lesestoff auf ein zerfleddertes Manuskript stößt und anfängt darin zu lesen, gefriert ihr das Blut in den Adern. Der Text erzählt ihre eigene Geschichte bis zur heutigen Nacht und endet in einer Drohung: Noch in dieser Nacht wirst du sterben …



Meinung:

Trisha, Journalistin bei einer Zeitung, macht sich auf den Weg, um Heiligabend mit ihrem Vater zu verbringen. Es schneit und das dadurch entstandene Verkehrsaufkommen und eine Panne zwingen sie zu einem Stopp. Das Hotel kommt ihr komisch vor, doch eine Alternative gibt es am 23.12 und dazu noch bei dem Wetter nicht. Auf ihrem Zimmer stößt sie auf ein Manuskript, in dem es um sie geht und was noch passieren soll............
Sie sieht nur Möglichkeit zu fliehen, denn die Drohung am Schluss des Textes ist sehr deutlich!

Trisha stellt sich selbst einige Fragen, die auch mir beim Lesen in den Sinn gekommen sind. Man erfährt das ein oder andere aus ihrem Leben. Die Bedrohung wird im Laufe des Buches deutlich spürbar und man kann mitdenken-das finde ich immer klasse bei einem Thriller.

Das Buch hat einen schönen Spannungsbogen der zum Weiterlesen animiert. Der Lesefluss gerät auch nicht ins Stocken.

Ein Winterthriller, der Spass beim Lesen macht. Wenn man ihn durchhat, dreht man sich im Dunkeln doch vielleicht einmal mehr um.

Eins noch, die Geschichte muss im Winter spielen, sonst ergibt das ganze keinen Sinn.

Also eine interressante Geschichte. Ich würde sie allerdings eher als Krimi oder spannende Geschichte einsortieren, denn als Thriller. Aber einen spannenden Leseabend gibt es mit diesem Buch garantiert!

Die Rechte des Titelbildes und des Klappentextes liegen beim Verlag!

Vielen Dank an den Gmeiner Verlag für das Leseexemplar!

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Sonntag, 12. Februar 2017
(gelesen) Das Rosie - Projekt
Autor: Graeme Simsion

Verlag: Fischer Krüger

ISBN: 978-3-8105-1951-1

Preis als Hardcover: 18,99 EUR in Deutschland

Seiten: 351

Klappentext:
Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist.
Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.




MEINUNG:
Don ist Genetiker in Melbourne an der Universität. Er ist pedantisch genau und exact. Das kann einen verwirren. Besonders als Frau. Und genau so eine sucht er, eine Frau die sich nicht verwirren lässt und sich in ihn verliebt. Rosie sucht ihren Vater und studiert an der gleichen Universität. Allerwahrscheinlichkeit nach ist Don Asperger, weiss es aber nicht. Mit einem hochwissenschaftlichen Vortag vor Asperbergerkindern beginnt das Buch und spiegelt so diverse Situtaionen wieder. Das Buch ist aus Dons Sicht geschrieben, und ist amüsant zu lesen allerdings nicht lustig. Es regt zum Nachdenken an und das ganz unauffällig.
Da er keine Frau findet, tüffelt er einen langen Fragebogen aus und versucht so eine zu finden. Die Irrungen und Wirrungen lass ich jetzt aus, sonst ist der Leseanreiz weg. Nebenbei hilft er allerdings Rosie, bei der Suche nach ihren Vater und vergisst dabei seine eigentliche Mission.
Es ist recht neutral geschrieben und regt zum Nachdenken an.
Und von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für ein super Buch.


Die Rechte des Klappentextes und des Titel liegen beim Verlag!

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Dienstag, 17. Januar 2017
(gelesen) Mord allein macht auch nicht glücklich
Autor: Maximo Duncker

Verlag: Blanvalet

Seiten: 285

Preis: 8,99 EUR als TB
scheinbar nur noch als e-book erhältlich

ISBN: 978-3-442-38205-7





Klappentext:
n seiner Zeit als Kulturredakteur ist der Berliner Journalist Kai van Harm so manchem Buchautor mit seinen schonungslosen Kritiken auf die Füße getreten. Sollte er sich dabei einen Todfeind geschaffen haben? Als van Harm plötzlich bedrohliche Botschaften erhält und sein Freund Bruno Zabel sogar Opfer einer Messerattacke wird, begeben die beiden sich auf die Spur des Täters. Ihre Ermittlungen scheinen ohne Ergebnis zu bleiben, doch dann bringt eine Reise ins Brandenburgische eine dramatische Wende...........

MEINUNG:
Uff, was ist das denn? Ein Provinzkrimi soll es sein. Beginnen tut es eher Biographieartig. Mit den Lebensgeschichten des Bruno Zabel und des Kay van Harm- aber dann. Später ist es schon sehr spannend. Mich erinnert das ganze ein bisschen an den Tatort.

Der Schreibstil ist sehr bildlich. Ich kann mir genau vorstellen, wie Bratwürstchenverkäufer am Alex ihre Würstl an den Mann bringen, um hier nur ein Beispiel aufzuführen.

Zabel kommt aus der Provinz in die Großstadt Berlin. Und schon kommt der besagte Schwung in die Geschichte. Was im einzelen will ich nicht verraten - dann ist doch der Lesespass weg.

In die Protagonisten kann ich mich auch sehr gut hineinversetzen und mitfühlen. Allerdings verstehe ich nicht, wo Bruno auf einmal seine Freunde aufgetrieben hatt und wo deren ganzen technischen Geräte her sind und ob die Polizei am Ende nun eingeschaltet wird oder nicht. Denn anfangs ermitteln die zwei Freunde alleine ohne Polizei. Allerdings denke ich, dass sie am Schluss doch mit an Board ist. Dazu wünsche ich mir noch ein paar Erklärungen. Und wird das Beweismaterial gegen den Verdächtigen akzeptiert? Das sind Fragen, die bei mir offen bleiben.

Ein nettes Buch für zwischendurch. Wenn du mal keine Liebesgeschichte willst. Denn dies hier ist definitiv keine - auch wenn es einen Hauch Liebe gibt.

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